Schon jetzt stehen rund 60 Angebote an mehr als 20 Orten auf makeradvent.de, von Zwickau über das Erzgebirge bis Freiberg und sogar Dippoldiswalde. Weitere Mitmachangebote kommen täglich dazu.
In Grünhainichen öffnet die Manufaktur Wendt & Kühn ihre Dreherei und Malwerkstatt für Adventsschautage. In Schneeberg wird gedrechselt und geschnitzt, in Reichstädt am Spinnrad Wolle aus der Schafherde versponnen. Im Industriemuseum Chemnitz kneten Familien Räucherkerzen aus dem Teig der Traditionsfirma Knox und bauen dazu ihr eigenes Raachermannel.
Daneben steht das technisch Neue: Im Vectorlab in Chemnitz entwirft jede(r) den eigenen Schwibbogen am Rechner, danach schneiden Fräse und Laser das
Motiv aus. Im Lehngericht Augustusburg werden Geschirrtücher mit Plotter und Transferpresse beschriftet, zum Männelmarkt laufen dort Lasercutter und
3D-Drucker neben der Textilwerkstatt. Dazu kommt ukrainische Petrykivka-Malerei auf Weihnachtskugeln, die türkische Wassermaltechnik Ebru, Senfund Käseschule, Stollenbacken in der Jugendherberge, Weihnachtsmärkte an der TU Chemnitz und in den Kunstsammlungen.
Für alle, die mitmachen wollen, ist www.makeradvent.de die zentrale Anlaufstelle: Nach Ort, Kategorie und Alter lässt sich passend filtern und viele Angebote können direkt im System gebucht werden. Wer die Seite durchstöbert, entdeckt neue Orte und Angebote vor der Haustür. Erstmals trägt der Maker e. V. das Format, das im Kulturhauptstadtjahr unter dem Dach von Makers, Business & Arts entstanden ist und 2025 mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet
wurde.
Neu ist auch die Plattform: Anbieterinnen und Anbieter tragen ihre Workshops selbst ein und verwalten sie eigenständig.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.