Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes in der DDR

Oberbürgermeister Sven Schulze bei seiner Rede zur Gedenkveranstaltung am 17. Juni
Oberbürgermeister Sven Schulze bei seiner Rede zur Gedenkveranstaltung am 17. Juni Foto: Walter A. Müller-Wähner
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Heute gedachte die Stadt Chemnitz gemeinsam mit der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. und dem Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis
e. V. an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953. 

Neben Oberbürgermeister Sven Schulze richteten Dr. Nancy Aris, Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und Christoph Magirius, Ehrenbürger der Stadt Chemnitz und Mitgestalter der Friedlichen Revolution, Grußworte an die Gäste.
Die Gedenkveranstaltung ist den politisch Verfolgten in der Sowjetischen  Besatzungszone in den Jahren 1945 bis 1949 und der späteren DDR sowie allen
Opfern von stalinistisch geprägten Diktaturen nach 1945 gewidmet. Um den 17. Juni 1953 herum kam es in fast allen ostdeutschen Städten zu Streiks, Massendemonstrationen und Protesten, die zu blutigen Auseinandersetzungen mit den DDR-Sicherheitskräften führten und gewaltsam durch Militär und Polizei beendet wurden.