Holzheizkraftwerk entsteht

Gemeinsam mit Vertretern der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG sowie des Bauunternehmens und des Betreibers hat Bürgermeister Knut Kunze am Montag den Grundstein für ein neues Holzheizkraftwerk gelegt.
Gemeinsame Grundsteinlegung für das Kraftwerk: Die beteiligten Herrenhalten gemeinsam eine Zeitkapsel in einem Betonfundament auf der Baustelle.
Der Grundstein für das Heizkraftwerk ist gelegt. Foto: Wolfgang Schmidt
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In Siegmar an der Mauersberger Straße entsteht ein Kraftwerk, das zwischen 16 und 18 Megawatt Wärme für das Chemnitzer Fernwärmenetz und bis zu 7 Megawatt Strom in das Netz einspeisen soll. Mit eins hat der Betreiber des Kraftwerks aus den Niederlanden einen 20-jährigen Vertrag zur Wärmelieferung geschlossen.

Die Bauarbeiten haben im August begonnen, das Kraftwerk soll Ende 2027 ans Netz gehen. Die Energie gewinnt das Kraftwerk durch das Verbrennen von naturbelassenem Holz, das zu rund 90 Prozent aus einem Umkreis von etwa 250 Kilometern stammen wird. Bei dem Holz handelt es sich zum Beispiel um Restholz aus dem Wald, aus der Landschaftspflege oder dem Straßenbaumschnitt.

Die Anlage verfügt zudem über eine umfangreiche Abgasreinigung, wodurch die Emissionswerte unter den gesetzlichen Grenzen liegen.

Laut Stadtratsbeschluss soll unsere Energieversorgung bis 2040 klimaneutral werden. Dazu bedarf es eines schrittweisen Umstiegs bei den verwendeten Brennstoffen und Technologien auf erneuerbare Energiequellen, sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich. Für bestehende Wärmenetze wie in der Stadt Chemnitz gelten nach dem Wärmeplanungsgesetz verbindliche Anforderungen an die schrittweise Dekarbonisierung. Das Biomasseheizkraftwerk,welches hier entstehen wird, bildet für dieses ambitionierte Ziel einen wichtigen Baustein.

Knut Kunze
Bürgermeister