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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 450

Nachlese zur Leselust – Nächster Halt: Europa

Stadtbibliothek: Lesung und Musikperformance mit Jaroslav Rudiš und Hans Narva am 26. Juni, 18 Uhr im Sächsischen Eisenbahnmuseum

Im Bild ist der Autor Jaroslav Rudis zu sehen. Es ist eine Portraitaufnahme vom Kopf bis zu den Hüften. Der Mann lehnt rechts im Bild an einer Wand an einem Bahngleis, links neben ihm fährt gerade eine S-Bahnfährt vorbei, die rot-beige lackiert ist. In den Fenstern der Bahn spiegeln sich Häuser der Umgebung. Der Auto selbst trägt eine Brille und eine schwarze Lederjacke mit ogffenenm Reißverschluss. Darunter ein schwarzes Tshirt mit V-Ausschnitt und eine schwarze Hose. Seine Haare sind braun, kurz, glatt und mit einem längeren Seitenscheitel. Weiterhin sind an den Schultern die Träger eines Rücksacks zu sehen.
Jaroslav Rudiš Foto: Peter von Felbert
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Am Donnerstag, dem 26. Juni, 18 Uhr sind Interessierte in das Sächsische Eisenbahnmuseum Hilbersdorf, Frankenberger Straße 172, eingeladen. Dort präsentiert die Stadtbibliothek Chemnitz eine Lesung und Musikperformance mit Jaroslav Rudiš und Hans Narva unter dem Titel „Leselust Nachlese – Nächster Halt: Europa“. 

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 8 Euro, Schüler:innen und Studierende haben freien Eintritt. Die Tickets sind an der Abendkasse im Sächsischen Eisenbahnmuseum erhältlich. 

Es gibt sie noch, die Abenteurer des Schienenstranges! Einer davon ist Jaroslav Rudiš, der aus einer tschechischen Eisenbahnerfamilie stammt und zu seinen Auftritten als Autor und Musiker am liebsten mit dem Zug anreist. Mehr noch: Er hat diese entschleunigte und heute wieder sehr zeitgemäße Form der Fortbewegung zum Thema seiner Texte gemacht. In den Büchern Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen und Zug um Zug durch Europa stellt er nicht nur die besten Speisewagen vor, empfiehlt die schönsten Nachtzüge oder verrät, in welcher Bahnhofskneipe sich Wartezeiten gut überdauern lassen. Den studierten Historiker interessiert auch, was Strecken, Züge und Haltepunkte über unsere gemeinsame Geschichte und Gegenwart erzählen. Und auf seinen Reisen erfährt er immer wieder aufs Neue, wie das internationale Schienennetz Europa zusammenhält.

Dass im Takt der Weichen viel Musik liegt und vielleicht sogar etwas Anarchie mitschwingt, beweist der Komponist, Sänger und Multi-Instrumentalist Hans Narva. Stimmig eingebettet ins Ambiente des Eisenbahnmuseums, tritt seine Performance mit den Texten von Jaroslav Rudiš in einen abgefahrenen Dialog. 

Eine Veranstaltung der Literaturtage Leselus goes Europe, die ein Teil des Programms der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 ist. Ein Gemeinschaftsprojekt von Stadtbibliothek Chemnitz, Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V. Potsdam und Tschechisches Zentrum Berlin gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin.