Im Museum
vom 1. bis 31. Oktober
Rüsseltiere – Sonderausstellung
Ort: Tietz, Museum für Naturkunde 1. OG
Eintritt: Die Besichtigung der Sonderausstellung zum Thema Rüsseltiere ist kostenfrei. Für den Rundgang durch die Dauer- und Sonderausstellung benötigen Sie eine gültige Eintrittskarte.
Der frei zugängliche Bereich zwischen dem Museum für Naturkunde und der Neuen Sächsischen Galerie bietet derzeit einen Einblick in die Evolution der Rüsseltiere. Der wissenschaftliche Volontär Christopher Herrmann hat bei seiner Arbeit im Sammlungsmagazin des Museums unerwartet viele Rüsseltierfossilien gefunden. So entstand die Idee, die Evolution der Elefanten anhand von Objekten aus unserem Bestand zu thematisieren. In den Vitrinen kann man Elefant, Mammut und Co. auf den Zahn fühlen.
vom 1. bis 31. Oktober
„Amphibien – Wunder der Evolution“ – Sonderausstellung
Ort: Tietz, Museum für Naturkunde, 1. Etage
Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Ermäßigt 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei
Frösche und Salamander, feuchte Wiesen und Wälder, Pfützen voller Kaulquappen – das sind Bilder, die wir mit Amphibien verbinden. Die Tiere faszinieren als Wanderer zwischen den Welten; sie verbinden das Leben im Wasser mit jenem an Land. Doch Amphibien sind so viel mehr! Sie haben sich vor fast 400 Millionen Jahren aus Fischen entwickelt, waren die ersten Wirbeltiere an Land und schon im Erdaltertum enorm vielfältig. Das Erdmittelalter sah nicht nur mehrere Meter große Amphibien, sondern auch Frösche, die Dinosaurier fraßen.
Heute gibt es Amphibien auf fast allen Kontinenten, und sie sind an extreme Lebensräume angepasst, etwa an Kältesteppen und Hitzewüsten. Die Sonderausstellung, ein Streifzug durch die Wunderwelt einstiger und heutiger Amphibien, zeigt mehr als 70 Exponate, darunter Originale, Modelle und Illustrationen sowie Mitmachstationen.
Mittwoch, 21. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr
„Stromatolithen und was sie uns erzählen“ – Vortrag von Robert Noll, Tiefenthal
Ort: Tietz, Museumspädagogik, 1. Etage
Eintritt: kostenfrei
Stromatolithen gehören zu den ältesten Überlieferungen irdischen Lebens. Seit über 3,5 Milliarden Jahren besiedeln sie verschiedene Lebensräume von den Küsten bis in das Innere der Kontinente. Der Name Stromatolith, begründet 1908 vom Dresdner Geologen Ernst Kalkowsky, bedeutet so viel wie „geschichteter Stein“. Unzählige Mikrobenmatten bilden letztlich einen Stromatolithen und sind damit auch ein besonderes Archiv der Erde und ihrer Umweltbedingungen. Stromatolithen kennen wir aus vielen Zeitaltern, und an ihrer Entstehung waren hier und da durchaus andere Mikroorganismen beteiligt. Sie produzierten den ersten Sauerstoff auf Erden und ließen gigantische Eisenlagerstätten entstehen.
Der Autor des Vortrags, Robert Noll, ist seit Jahrzehnten als Sammler und Freizeitforscher unterwegs und damit auch auf den Spuren der Stromatolithen.
Eine Veranstaltung des Freundeskreises des Museums für Naturkunde Chemnitz e. V.
Auf der Grabung
Montag bis Donnerstag, 19. bis 22. Oktober, jeweils 13.30 bis 15 Uhr
Der rätselhafte Rucksack – Löst mit eurer Familie ein „Escape Game“ zur Grabung – Herbstferienangebot für Einzelbesucher:innen
Ort: „Fenster in die Erdgeschichte“, Glockenstraße 16
Eintritt: kostenfrei, Anmeldung unter 0371 488 4555 oder foerster(at)naturkunde-chemnitz.de
Ein frisch ausgegrabenes Fossil wurde gestohlen. Spurlos verschwunden sind die versteinerten Knochen des unbekannten Tieres, das erst gestern auf der Grabung entdeckt wurde.
Doch am Tatort wurde ein Rucksack zurückgelassen. Entschlüsselt die Inhalte des Rucksacks. Sucht nach Spuren auf dem Grabungsgelände! Schafft ihr es, das verlorene Fossil wiederzufinden und seine Bedeutung zu entschlüsseln?
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Für Familien mit Kindern ab 10 Jahren, max. 8 Personen.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des ESF Plus-Projekts „Fenster in die Erdgeschichte“ (Antragsnummer: 100731465) von der Europäischen Union kofinanziert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Samstag, 24. Oktober, 15 bis 19 Uhr
Süßes sonst gibt’s Ursaurier – „Halloweenparty am Fenster in die Erdgeschichte“
Ort: „Fenster in die Erdgeschichte“, Glockenstraße 16, 09130 Chemnitz
Eintritt: kostenfrei
Kürzere Tage, längere Nächte, Spinnweben überall und Nebel auf den Feldern – die schaurig schöne Herbstzeit ist gekommen und somit neigt sich die Grabungssaison am „Fenster in die Erdgeschichte“ dem Ende entgegen.
Doch bevor es soweit ist, wollen wir unsere Tore in den Chemnitzer Untergrund für alle öffnen. Dabei gibt es viel zu erleben: Kostümwettbewerb, Halloweenquiz, die Suche nach Fossilien, schaurige Erzählungen aus einer längst vergangenen Welt in der Permzeit sowie weitere Mitmachstationen. Alle mutigen Besucher:innen sind herzlich eingeladen, sich mit uns zu gruseln und zu hören, was die Stadt auf dem Vulkan für Halloweengeschichten zu erzählen hat.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des ESF Plus-Projekts „Fenster in die Erdgeschichte“ (Antragsnummer: 100731465) von der Europäischen Union kofinanziert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.