Am Sonntag, dem 17. August, 12.45 Uhr wird der Walk of Fame des Sports Chemnitz im Sportforum, Reichenhainer Straße 154, während des Familienfestes „Inklusiv gewinnt“ eröffnet. Oberbürgermeister Sven Schulze sowie bekannte ehemalige und aktuell aktive Sportler:innen enthüllen die neu gestalteten Arkaden des Hauptstadions am Marathonturm, die Geschichte und Geschichten des Chemnitzer Sports in der Dauerausstellung erzählen. Zur Ausstellungseröffnung wird auch Sportbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky anwesend sein.
In den zehn Arkadenbögen zu beiden Seiten des Marathonturms stellen großformatige Emaille-Tafeln die erfolgreiche Geschichte des Chemnitzer Sports dar. Es werden acht Sportarten vorgestellt, die in Chemnitz eine lange Tradition besitzen. Weitere Tafeln geben Einblicke in die Arbeit des Olympiastützpunktes Sachsen, in den Chemnitzer Breitensport und in den Stadtsportbund als Dachverband der Sportvereine unserer Stadt.
In den Arkaden links des Marathonturms enthüllen Katarina Witt und Anett Pötzsch die Tafel Eissport. Die Tafel Fußball wird von Jürgen Bähringer und Christoph Franke enthüllt. Joachim Kunz und Ingo Steinhöfel enthüllen die Tafel Schwerathletik. Die Tafel Leichtathletik enthüllen Christina Schwanitz und Lars Riedel. Die Tafel Olympiastützpunkt wird von Christian Pöhler, Ronny Kaiser und Steffen Großmann enthüllt.
In den Arkaden rechts des Marathonturms wird die Tafel zum Stadtsportbund Chemnitz und Basketball von Oberbürgermeister Sven Schulze und Kevin Yebo enthüllt. Wolfgang Lötzsch und Lutz Lötzsch enthüllen die Tafel Straßenradsport. Die Tafel Bahnradsport wird von Jens Fiedler und Joachim Eilers enthüllt. Maria Götze-Köhler und Petra Rosenkranz (ehem. Thümer) enthüllen die Tafel Schwimmsport. Die Tafel Turnen wird von Karina Schönmaier und Pauline Schäfer-Betz enthüllt.
Die Dauerausstellung in den Arkaden des Hauptstadions ist eine Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Die Darstellung zur Geschichte des Sports erfolgte mit Unterstützung des Museologen Peer Ehmke vom Schloßbergmuseum.
Zuvor waren die aus Rochlitzer Porphyr bestehenden Arkaden aufwendig saniert worden. Die künstlerische Gestaltung der Ausstellung übernahm das Atelier N4 aus Flöha. Die Kosten für die Arkadenpräsentation belaufen sich auf 178.000 Euro.