Herausgeber:
Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 570

Zwischen Erinnerung und Weiterleben

Volkshochschule: Film und Gespräch „Liebe Angst“ mit Kim Seligsohn am 14. September, 18 Uhr, TIETZ, Raum 4.07

Am Montag, dem 14. September, 18 Uhr sind Interessierte eingeladen, im TIETZ, Raum 4.07, den Dokumentarfilm „Liebe Angst“ (2022) zu sehen und sich anschließend mit Kim Seligsohn auszutauschen, deren Familiengeschichte im Film erzählt wird.
Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind telefonisch unter 0371 488-4343 sowie online unter dem Link zur Veranstaltung möglich.

Wie wirken die Erfahrungen der Shoah über Generationen hinweg? Und was bedeutet es, mit einer Familiengeschichte zu leben, die von Verfolgung, Verlust und Überleben geprägt ist? Diesen Fragen widmet sich der Dokumentarfilm „Liebe Angst“ von Kim Seligsohn und Sandra Prechtel.

Der Film zeigt die Geschichte von Kim Seligsohns Familie, die durch die nationalsozialistische Verfolgung tief geprägt wurde: Ihre Großmutter wurde als Jüdin in Auschwitz ermordet, ihre Mutter überlebte das Konzentrationslager nur knapp. Als Angehörige der zweiten Generation setzt sich Kim Seligsohn mit den Auswirkungen dieser Geschichte auf ihr eigenes Leben auseinander.
„Liebe Angst“ bleibt nicht bei der historischen Betrachtung von Verfolgungen während des Nationalsozialismus stehen. Der Film nähert sich den Erinnerungen auf sehr persönliche Weise und macht sichtbar, wie Erfahrungen von Verfolgung und Verlust auch die nachfolgenden Generationen prägen können.

Im Gespräch mit Kim Seligsohn im Anschluss an die Filmvorführung wird auf den Film, ihre persönliche Geschichte und die Hintergründe zur Entstehung der Dokumentation eingegangen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Evangelischen Forums Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.