Vogelgrippe

Tierpark Chemnitz: Vogelgrippe-Schutzmaßnahmen schrittweise aufgehoben

Alle Nachtestungen negativ

Der Tierpark Chemnitz meldet, dass die abschließenden, umfangreichen Nachtestungen der Vogelbestände vollständig negativ ausgefallen sind. Damit besteht kein weiterer Verdacht auf ein Seuchengeschehen der Vogelgrippe im Bestand.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden die bislang geltenden Schutzmaßnahmen nun schrittweise zurückgenommen. Die Vögel können ab sofort wieder vollständig ihre Volieren und Anlagen nutzen. Auch die im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen angebrachten Überplanungen an den Volieren wurden bereits zurückgebaut.

Die ausgelegten Seuchenschutzmatten verbleiben für eine Übergangszeit als letzte Sicherheitsmaßnahme im Einsatz. Der Bereich der Ententeichanlage ist weiterhin als Schutzzone ausgewiesen. Der untere Weg entlang des Ententeiches ist für Besucher:innen jedoch wieder passierbar. Der Verbindungsweg zwischen den Zwergzebus und dem Ententeich bleibt vorerst weiterhin gesperrt.

Seit dem 5. März, gelten für alle Besucher:innen wieder die regulären Eintrittspreise, da sämtliche Vogelarten nun wieder uneingeschränkt zu sehen sind.

Pressemitteilung vom 4. März 2026

Wichtige Fragen und Antworten

Normalerweise haben Sie im Tierpark keinen so engen Kontakt zu Vögeln, dass eine Ansteckung möglich ist. Infektionen treten fast ausschließlich bei beruflich direktem Kontakt mit kranken oder toten Vögeln oder deren Ausscheidungen auf.
 

Haustiere, die an Vogelgrippe erkrankte Vögel oder deren Ausscheidungen fressen, können sich anstecken. Bei Krankheitsverdacht wenden Sie sich bitte umgehend an einen Tierarzt.

 

  1. Nicht anfassen!
  2. Abstand halten – Kinder und Haustiere fernhalten.
     

Wenn Sie einen kranken oder toten Wildvogel folgender Arten finden, verständigen Sie die örtliche Polizei unter der Rufnummer 110 bzw. die Feuerwehr unter der Rufnummer 112:

  • Wildgänse,
  • Wildenten,
  • Greifvögel/Eulen,
  • Schwäne,
  • Kraniche,
  • Elstern,
  • Kormorane,
  • Seiden-, Silber-, Graureiher,
  • Weißstörche,
  • Möwen,
  • Hauben-, Zwerg-, Schwarzhalstaucher
  • Rohrdommeln,
  • Rosa-, Krauskopfpelikane,
  • Purpurhühner,
  • Waldwasserläufer,
  • Wacholderdrosseln

Nein – ein positiver Influenza-Schnelltest zeigt in den allermeisten Fällen eine normale saisonale Grippe an. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Hausarztpraxis.
 

Aufgrund des sehr geringen Infektionsrisikos für die Allgemeinbevölkerung ist eine Impfung in Deutschland derzeit nicht vorgesehen.
 

Nein. Sie erfolgt nicht zum Schutz vor Infektionen mit Vogelgrippeviren.
 

Stichwort "Aviäre Influenza"

Die Aviäre Influenza (AI), auch Geflügelpest genannt, wird durch unterschiedliche Subtypen des Influenza-A-Virus hervorgerufen.

Spaziergänger sollten beim Umgang mit Wildvögeln Wachsamkeit walten lassen. Für die Früherkennung der Seuche ist es wichtig, dass Funde von toten oder erkrankten Wildvögeln gemeldet werden. Bitte verständigen Sie die örtliche Polizei unter der Rufnummer 110 bzw. die Feuerwehr unter der Rufnummer 112.