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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 706

Weitere 24 Stolpersteine werden in Chemnitz verlegt

Verlegung am 5. November, Start 9 Uhr, Stefan-Heym-Platz

Am Donnerstag, dem 5. November, werden 24 neue Stolpersteine an neun Orten in Chemnitz verlegt. Eingelassen in den Bürgersteig, erinnern die Gedenksteine an tragische Schicksale von Menschen, die während des nationalsozialistischen Regimes verfolgt, deportiert, ermordet, in den Tod oder in die Flucht getrieben wurden. Die Steine geben Auskunft über Namen und die wichtigsten Lebensdaten dieser Menschen und markieren ihre letzten Wohn- oder Wirkungsstätten.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Neben den Paten der Stolpersteine sowie Familienangehörigen und Freunden der Opfer sind auch Interessierte willkommen.

Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls eingeladen.

9 Uhr, am Stefan-Heym-Platz vor dem smac, wird Bürgermeister Ralph Burghart die Anwesenden begrüßen. Anschließend werden dort Stolpersteine für Carl Lewin, seine Ehefrau Charlotte Lewin, geb. Hirsch, sowie deren Kinder Hermann Lewin, Johanna Kramrich, geb. Lewin, und Eva Grünberg, geb. Lewin, verlegt.

Möglich gemacht haben die Stolpersteinverlegung engagierte Bürger:innen, Vereine sowie Schüler:innen aus Chemnitzer Schulen, die mit der Übernahme von Patenschaften für die kleinen Gedenkplatten auch deren Finanzierung gesichert haben. Viele von ihnen sowie Angehörige und Nachkommen der Geehrten werden die Verlegung im Stadtgebiet begleiten. 


Die 24 Stolpersteine an neun Orten in Chemnitz im Einzelnen:

9 Uhr, am Stefan-Heym-Platz vor dem smac
Carl Lewin, ehemaliger Leiter des Chemnitzer Kaufhauses Schocken, arbeitete nach Abschluss seiner Lehre für verschiedene Handelsfirmen in Deutschland. 1910 wurde er Geschäftsführer des Kaufhauses Hirsch in Geestemünde und heiratete Charlotte Hirsch, die Tochter der Kaufhauseigentümer. Die Eheleute hatten drei Kinder: Hermann, Johanna und Eva. 1914 verlegte die Familie ihren Wohnsitz nach Sachsen, wo Carl Lewin zunächst die Geschäftsführung des Kaufhauses in Freiberg übernahm. Im Mai 1930 folgte Lewin erneut dem Ruf der Familie Schocken und übernahm die Leitung des neuen Kaufhauses in Chemnitz. Als der „Judenboykott“ am 1. April 1933 verhängt wurde, legte ihm der Personalchef nahe, nicht länger in Deutschland zu bleiben. Im September 1935 zog die Familie nach Berlin, floh schließlich 1936 nach England und 1937 weiter nach Meran (Südtirol). Im September 1938 emigrierte die Familie nach Haifa, Palästina. 1946 starb Carl Lewin dort nach längerer Krankheit. Seine Witwe überlebte ihn um 26 Jahre. Die Eheleute fanden auf einem Friedhof in Haifa ihre letzte Ruhestätte.

Paten: Verein Freunde des smac e. V., Schüler:innen des Agricola-Gymnasiums Chemnitz
Die Schüler:innen des Agricola-Gymnasiums Chemnitz begleiten mit einem kleinen Programm die Verlegung.

9.50 Uhr, Goetheplatz 3 (heute neben H-Nr. 5)
Arthur Becker wurde nach dem Tod seines Vaters 1918 Teilhaber der Familienfirma Gebr. Becker, eine der damals bekanntesten Handschuhfabriken in Chemnitz. Wenige Jahre darauf heiratete er die aus Leipzig stammende Kaufmannstochter Charlotte Clara Frank. Das Ehepaar wohnte mit seinen Kindern Fritz-Edgar und Liesel Anita im Haus Goetheplatz 3. 1933 entschloss sich die Familie Becker, das Land zu verlassen. Sie lebten fortan in Holland. Angesichts des drohenden Kriegsausbruchs emigrierten sie im April 1939 nach Kanada und lebten in Montreal. In den 1950er-Jahren siedelten Arthur und Charlotte Becker in die USA über und lebten bis zu ihrem Tod in der Stadt Hollywood (Florida). 
Fritz-Edgar Becker lebte bis zu seinem Tod in Toronto. Liesel hatte mit ihrem Ehemann Ernest B. Sabloff drei Kinder: Daniel, Lynn und Nancy. Im Jahr 1983 siedelten die Eheleute in die USA über. 2001 nahm Liesel Sabloff als Ehrengast der Stadt an den 10. „Tagen der jüdischen Kultur“ in Chemnitz teil. Seit einigen Jahren lebt sie in einer Seniorenresidenz und begrüßt die Verlegung der Stolpersteine in Gedenken an ihre Familie.

Paten: Roman Wunderlich, Katharina Günzel, privat, Schüler:innen der Montessori-Oberschule Chemnitz, Stefan Wahl

10.25 Uhr, Heinrich-Beck-Straße 3
Hertha Wendel, geb. Kirsch und ihr Ehemann Moritz wohnten mit ihren drei gemeinsamen Kindern Marga, Erich und Hans Richard in dem Haus Heinrich-Beck-Straße 3. Zum Zeitpunkt des Todes von Moritz Wendel im Juni 1939 war sein Sohn Erich Wendel bereits nach Südafrika ausgewandert. Tochter Marga Wendel, die seit Februar 1930 mit dem Schauspieler und überzeugten Zionisten Erich Moral verheiratet war, war bereits 1934 mit ihrem Ehemann nach Palästina emigriert. Die Mutter Hertha Wendel wanderte im Oktober 1939 ebenfalls nach Südafrika, Kapstadt aus, wo sich ihr Sohn Erich niedergelassen hatte. 
Hans Richard Wendel lebte seit dem Frühjahr 1939 in Spreenhagen, später in Berlin-Charlottenburg und heiratete 1940 die Fotografin Ingetraut Schaefer. Er war für die Organisation der Flüchtlingstransporte über die Schwarzmeerroute nach Haifa verantwortlich. Im Donauhafen von Bratislava sollten die Flüchtlinge auf drei Passagierschiffe (SS „Atlantic“, SS „Pacific“ und SS „Milos“) verteilt werden. Die Eheleute Wendel befanden sich an Bord des SS „Pacific“. Die Passagiere wurden von der britischen Marine auf die „Patria“ umgeschifft. Um eine Deportation zu verhindern, bekam Hans Wendel von der Haganah, einer paramilitärischen Untergrundorganisation in Palästina, den Auftrag, das Schiff mittels einer Bombenexplosion seeuntüchtig zu machen. Am 25. November 1940 explodierte die Bombe im Maschinenraum. Die „Patria“ kenterte und sank innerhalb von 15 Minuten. Hans Wendel kam dabei zu Tode, Ingetraut Wendel und ihre Mutter Marie Schaefer überlebten die Explosion.

Paten: Anne Czäczine, Potentialträgerprogramm 2024 der Stadt Chemnitz

11 Uhr, Georg-Landgraf-Straße 24
Der Arzt Dr. Emanuel Firnbacher erhielt im Januar 1926 in München seine Approbation und begann im März 1928 seine medizinische Laufbahn in Chemnitz. Er war zunächst Assistenzarzt am Stadtkrankenhaus am Küchwald, ließ sich im März 1930 dann als Facharzt für Innere Krankheiten im Haus Stollberger Straße 2a nieder.
Noch in Würzburg war Emanuel Firnbacher 1928 die Ehe mit der Arzttochter Liselotte Bing eingegangen. Tochter Margarete Firnbacher erblickte 1929 in der Staatlichen Frauenklinik Chemnitz das Licht der Welt. Die Familie fand im Erdgeschoss des Hauses Wittelsbacher Straße 24 eine standesgemäße Wohnung. 
Frieda Horn, die Mutter von Liselotte Firnbacher, verlegte ihren Wohnsitz im März 1935 von Würzburg nach Chemnitz. Ihr Ehemann war kurz zuvor verstorben und sie selbst schwer erkrankt. Frieda Horn starb im Juli 1935 und wurde auf dem Israelitischen Friedhof im Ortsteil Altendorf zur letzten Ruhe gebettet. 
Nach der Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze im September 1935 und einer Auseinandersetzung mit der lokalen Ärztevereinigung beschlossen die Firnbachers, aus Deutschland zu fliehen. Im Oktober 1935 ging es nach Karlsbad, von dort aus mit dem Zug nach Triest, weiter mit dem Passagierschiff „Tel Aviv“. Die Familie erreichte am 7. Februar 1936 die Stadt Haifa. 
1956 kehrten die Eheleute nach Deutschland zurück. Dr. Emanuel Firnbacher starb 1981 in Grub bei München. Seine Ehefrau war bereits 22 Jahre zuvor in München verstorben. 
Margarete Firnbacher wuchs in Palästina auf und verließ 1949 das junge Israel, um in Zürich Medizin zu studieren. Am 24. Dezember 1954 heiratete sie den Volkswirtschaftler Franz Ritzmann. Die Eheleute hatten fünf Kinder. Dr. Margarete Ritzmann starb am 17. Juni 1999 in Zürich. 

Angehörige: Nachkommen der Familie aus der Schweiz
Paten: Sabine von Heyking, Mike Wirrig, privat, Andreas Weber

11.45 Uhr, Rosa-Luxemburg-Straße 13
Johannes Rose wurde in Görlitz in eine Roma-Familie geboren und erlernte den Beruf eines Vieh- und Pferdekaufmanns. Ende 1931 verlegte Johannes Rose seinen Wohnsitz nach Chemnitz und besuchte hier die Sächsische Höhere Fachschule für Textil-Industrie. Sein späteres Geschäft befand sich in der Grenadierstraße 13 (heute Rosa-Luxemburg-Straße). 
Johannes Rose wurde 1934 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Im Rahmen der sogenannten Aktion „Arbeitsscheu Reich“ im Juni 1938 wurde er wegen seiner Roma-Zugehörigkeit durch die Gestapo verhaftet, später zusammen mit seinem Bruder Fritz in das KZ Sachsenhausen verschleppt. In Chemnitz hatte er bereits Kontakt zu den von den Nationalsozialisten verbotenen und verfolgten Zeugen Jehovas, in Sachsenhausen schloss er sich den Zeugen Jehovas endgültig an und wurde im KZ heimlich getauft. 
Im Frühjahr 1945 gelangte Johannes Rose auf dem Todesmarsch in einer Gruppe von 230 Zeugen Jehovas von Sachsenhausen nach Schwerin. Dort heiratete er am 28. Juli 1945 Trude Schwonbeck. Das Ehepaar zog nach Chemnitz, wo Johannes Rose wieder als selbstständiger Viehkaufmann tätig war. Sein im April 1946 gestellter Antrag auf Anerkennung als „Opfer des Faschismus“ wurde von den Behörden abgelehnt.
In der Folge zogen die Eheleute wieder nach Schwerin, wo Johannes Rose 1948 den Ausweis als „Opfer des Faschismus“ erhielt. Nach dem Verbot der Zeugen Jehovas in der DDR floh er mit seiner Familie im September 1950 nach Westberlin. Aufgrund seiner Religionszugehörigkeit wurde er im April 1951 in Abwesenheit „wegen Boykotthetze gegen demokratische Einrichtungen, Verbrechen nach Artikel 6 der Verfassung und Kontrollratsdirektive 38, Abschn. II, Artikel III A III“ von der Großen Strafkammer des Landgerichts Schwerin zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.
1962 verstarb Johannes Rose 53-Jährig aufgrund eines Herzinfarktes. Johannes Rose gehörte zu den 24 Überlebenden einer 180 Personen zählenden Großfamilie.

Paten: Jehovas Zeugen/Romanische Sprachgruppe Chemnitz

13.45 Uhr, Georgstraße, neben H-Nr. 2
Franz Wiesner wurde in der Stadt Böhmisch Kamnitz (heute Česká Kamenice) geboren. Als 17-Jähriger beteiligte er sich an der Abwehraktion der Chemnitzer Arbeiterschaft gegen die einmarschierte Reichswehr und wurde wegen „schweren Landfriedensbruchs“ zu neun Monaten Haft verurteilt. Später war er in der Sozialistischen Arbeiterjugend und im Arbeitersportverein „Jahn“ in Chemnitz-Altchemnitz aktiv und trat 1930 der KPD bei. 
Franz Wiesner war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Charlotte Wiesner. Die Eheleute hatten zwei Kinder: Ingeburg und Franz, der mit elf Jahren starb. Die zweite Ehe ging er 1940 in Chemnitz mit Lisa Magdalene Rausch ein. Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor, der ebenfalls Franz hieß.
Franz Wiesner erhielt 1942 den Einberufungsbefehl zum Kriegsdienst. Er entkam damit einer Gefängnisstrafe, denn die Geheime Staatspolizei hatte ihn wegen „Verdachts kommunistischer Betätigung“ inhaftiert. Wiesner wurde im seit 1941 besetzten estnischen Reval (der heutigen estnischen Hauptstadt Tallinn) eingesetzt. „Feindpropaganda“ unter Wehrmachtsangehörigen über die Niederlage der Wehrmacht bei Stalingrad, das Abhören von „Feindsendern“ sowie verbotener Umgang mit sowjetischen Kriegsgefangenen führten im November 1943 zu einer erneuten Verhaftung. Er wurde nach Berlin-Tegel an die Militärjustiz überführt. Diese verurteilte ihn am 7. November 1944 nach § 5 der Kriegssonderstrafrechtsverordnung vom 17. August 1938 wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode. Nur wenige Monate vor Kriegsende, am 13. Februar 1945, wurde das Urteil vollstreckt. Wiesners sterbliche Überreste wurden auf dem Spandauer Waldfriedhof „In den Kisseln“ beigesetzt. 

Angehöriger: Torsten Frenzel – Urenkel von Franz Wiesner
Pate: Torsten Frenzel 

14.15 Uhr, Josephinenstraße 19
Fritz Bauer, der aus Frohnau im Erzgebirge stammte, war von Beruf Kellner. 
Er wurde mehrfach wegen homosexueller Kontakte verhaftet. Am 2. September 1941 befand er sich erneut im Polizeigefängnis Leipzig, als Grund der Einlieferung wurde „Sammeltransport“ angeführt. Am Folgetag wurde er mit weiteren Gefangenen in das Konzentrationslager Sachsenhausen überführt, wo ihn die Lagerverwaltung als Berufsverbrecher einstufte.
Bauer erkrankte in der Folgezeit schwer, auf eine Überstellung in den Krankenbau wurde jedoch verzichtet, was letztlich seinen qualvollen Tod am 25. Februar 1942 bedeutete. Als offizielle Todesursache wurde „Herzschwäche“ angegeben. Seine sterblichen Überreste wurden eingeäschert und auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde (heute Landkreis Potsdam-Mittelmark) beigesetzt. 

Pate: Karsten Lein

14.45 Uhr, Klarastraße 42
Kurt Martin Gerstner litt unter „angeborenem Schwachsinn“, wie damals das Krankheitsbild hieß. Trotz Behinderung wurde er zu Ostern 1910 eingeschult. Im Dezember 1913 kam er auf Empfehlung der Schulbehörde in die 1905 gegründete Landeserziehungsanstalt im Ortsteil Altendorf, wo etwa 500 Kinder mit geistiger Behinderung lebten. 
1916 wurde Kurt nach Hause entlassen, in der Folgezeit verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Daraufhin wurde er in die Städtische Nervenheilanstalt Chemnitz eingewiesen und im Juli 1921 in Landesheil- und Pflegeanstalt Zschadraß aufgenommen. 
Das Erbgesundheitsgericht Chemnitz beschloss im Mai 1934 seine Zwangssterilisation, die anschließend in der Anstalt erfolgte. 
Kurt Gerstner wurde am 21. Juni 1940 mit einem Transport („Aktion T4“) mit weiteren Kranken in die Tötungsanstalt Brandenburg/Havel verlegt und dort am selben Tag mit Gas ermordet. Zur Verschleierung der Todesumstände wurde den Eltern von der „T4“-Zentrale in Berlin eine Sterbeurkunde mit falschen Angaben übermittelt. Die Urne mit der angeblichen Asche wurde nach Chemnitz versandt und am 13. August 1940 auf dem Zentralfriedhof an der Reichenhainer Straße in einer Urnenstelle der Familie beigesetzt. 

Angehörige: Sven Gerstner-Nitschke – Großneffe von Kurt Martin Gerstner
Pate: Sven Gerstner-Nitschke 

15.20 Uhr, Leipziger Straße 105
Hans Ziegler, Jahrgang 1912, war zunächst Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend, bevor er 1926 in den Kommunistischen Jugendverband übertrat. Dort war er in seinem Wohngebiet Schloßchemnitz aktiv. In die Vorbereitungen der Reichstagswahlen 1932 war er fest eingebunden und setzte sein Engagement auch nach der Machtübernahme der NSDAP fort. Ende Mai 1933 verhaftet, wurde er kurz darauf in das Konzentrationslager Sachsenburg eingewiesen. Nach mehr als einem Jahr Haft verteilte er nach seiner Entlassung wieder Flugzettel und sammelte Geld für die Arbeit im Untergrund. Um einer drohenden erneuten Verhaftung zu entgehen, emigrierte er in die Tschechoslowakei, wo er sich in der Flüchtlingshilfe engagierte und als Kurier nach Deutschland zur Verfügung stellte. 
Ende 1937 meldete sich Hans Ziegler zu den Internationalen Brigaden nach Spanien. Erst im April 1946 erreichte die Eltern die Nachricht vom Tod ihres Sohnes Hans. Sie wohnten noch immer in der Wohnung in der Leipziger-Straße 105 und hatten bis dato keine Gewissheit über sein Schicksal. Ein aus der Emigration zurückgekehrter Mitkämpfer aus der Internationalen Brigade informierte über den letzten Einsatz von Hans Ziegler bei Belchite (Provinz Saragossa), am 2. März 1938 war er gefallen. 

Patin: Hannelore Wagner

Die ausführlichen Lebenswege sowie weitere Informationen zu dem Projekt sind zu finden unter www.chemnitz.de/stolpersteine.